RMOUG 2014 – Let’s go to Colorado

If there is is one thing that can be said about Colorado, it’s that it is huge. Really, really huge. In fact it is an mindblowing, ridiculous and completely exaggerated version of general hugeness. I beleive, you can leave Denver and walk for days straight ahead and you won’t meet a single soul. Some Elks maybe or sometimes a lost penguin.
There is another thing about Colorado: it is cold. Absolutely freezing cold. In fact, if there is anything, that exceeds Colorados hugeness, it might be its coldness. And yes, after your brain freezes for about a week, “coldness” suddenly becomes a valid word and you don’t bother anymore about some grammatical abomination like “hugeness”.

I have come to know Colorado as a harsh place, full of vast nothingness covered in snow (which, when I think about it, might be the reason for the cold). But, and thats a fact, Colorado is also one one of the most beautiful places I have ever been. When you stand at the bottom of the Rocky Mountains and just take a deep breath while looking around, you suddenly begin to feel very small compared to the vast amount of everything, nature throws in your face. And that is just an awesome feeling. Continue reading

Fun with Tablespace quotas and DBA

Yesterday on one of our oracle databases (11g) we were faced with something, that was quite new to me:

All of a sudden, one database user was not able to insert data into its own default tablespace any more. Instead, we received a “ORA-01536: space quota exceeded for tablespace” Message (which, by the way, does not occur in the alertlog).

Strange, because we do not work with quotas in our database at all. Every user has granted the ressource role and therefore unlimited quota on its default tablespace.

To understand, was oracle does here, I created a ltitle test case:

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Migrating a solaris server into Oracle VM using p2v

For my latest experiment with oracle VM I took a look at the p2v capabilty.
p2v stands for “physical to virtual” and does exactly, what the name suggests: converting a physical server to a virtual machine. In the following text I will describe some of the obstacles I faced when trying to convert a solaris server as well as my solutions.
Maybe this might help if somebody got stuck at the same issues.

The first few steps are fairly simple. All you need to start is the oracle VM Server boot medium (which can be downloaded here), a working Oracle VM environment and, of course, a physical server to convert.
And, last but not least, this howto.

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Creating a virtual RAC using oracle VM templates

Our latest toy at portrix systems is an oracle VM testing environment, consisting of three sun servers, a 7120 Storage an a lot of enthusiasm to explore this exciting technology as deeply as possible.

A few days ago I challenged myself to install a virtual two node cluster into this environment.
Luckily I did not have to perform the installation from scratch, because oracle offers some preconfigured templates to download and simply import into the OVM environment.
I was most interested in “Oracle Real Application Cluster (RAC) 11g R2” which you will find here.

Unfortunately the first steps of the documentation, though very detailed, did not work in every aspect. It seems to refer to an older release of Oracle VM Manager and some important parts of the descriptions worked a bit differently 3.0.3.
If somebody else maybe faced the same problem, the following description might help.
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Oracle SE University 2011

In diesem Jahr rief die TechData mit der Oracle SE University eine aus alten Sun Zeiten beliebte und dann vergessen geglaubte Tradition zurück ins Leben. Es lockten zwei Tage voller Vorträge zu neuen Oracle-Produkten und Features in einem exklusiven Hotel nebst Verpflegung und die Aussicht auf ein Gewinnspiel mit Ipad als Hauptpreis.
Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen und machte mich also auf den Weg nach Fulda.
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Oracle Advanced Compression – a quick look on performance

Today I was playing around with an oracle feature called “Oracle Advanced Compression“.
Compression is around for quite a while now, but it received some improvements in 11g. For example, it now also works on transaction level, which makes it an option for OLTP environments.
According to oracle, this feature will generally improve both disk space requirement and database performance.

Two benefits and no downside? Sounds nice, so I gave it a try.

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DOAG 2010 Tag 3: Was gelernt du hast, vergessen du musst

Alles hat ein Ende, nur die DOAG hat zwei. Das vordere Ende des letzten Messetages befand sich uhrzeitlich synchron zu den Anfängen der letzten beiden Tage, was ich für einen bemerkenswerten Zufall halte.

Indexe und deren Wartung sind offenbar ein Thema, welches sich in der Oracle-Community wachsender Beliebtheit erfreut. Zumindest gab es im Hörsaal meines ersten Vortrags des Tages keine Sitzplätze mehr für die Zuspätkommer. Selbst Schuld, lachte ich innerlich und hockte mich auf den Boden.

Dort erlebte ich einen sehr gelungenen Vortrag über erwähntes Indextuning. Ich hatte mir zwar im Vorfeld erhofft, es wäre ein wenig mehr in Richtung Performance gegangen, aber der thematisches Schwerpunkt (Speicherreduzierung) war dennoch wirklich interessant. Und wer Yoda auf seine Folien malt, strahlt automatisch Sympathie aus.

Der Tag ging positiv weiter mit einem Vortrag über Performancetuning von Oracle auf Solaris aus Betriebssystemsicht. Ohne Yoda, dafür mit Joerg Moellenkamp. Eigentlich waren es relativ simple Lehren, die dort vermittelt wurden, aber eben auch welche, die man sich zugegeben nicht ständig selbst vor Augen hält. Hat mir gefallen, inhaltlich und vom Präsentationsstil her.

Die heutige Keynote hatte dann leider nicht ganz den Unterhaltungswert der letzten beiden, war aber dennoch nicht komplett Höhepunktsarm. Es ging um… ich habe das Thema ehrlich gesagt vergessen… aber zwei Salesmitarbeiter von Oracle haben über Spaghetti, Traktoren und Angelina Jolie referiert und uns damit irgendwie vermitteln wollen, daß man sich grundsätzlich allles in den Keller stellen sollte, das irgendwie mit “Exa” anfängt. Aber das mache ich eh seit jeher. Trotz und wegen Angelina Jolie.

Danach folgte ein feiner, jedoch für meinen Geschmack zu kurzer Vortrag über die Prozesse eines RAC-Systems. Auch wenn man den Inhalt vermutlich mit einem “das ist alles ganz furchtbar kompliziert” hätte abhandeln können, hätte ich hier gerne noch ein Stündchen weiter gelauscht. Es war tatsächlich interessant und brachte ein klein wenig Licht ins Dunkel.

Hernach (ein Begriff, den ich nur deshalb benutze, weil er lustig klingt) ging es dann weiter mit der Präsentation meines Brötchengebers. Und, was soll ich sagen, es war bahnbrechend und schob die Grenzen der Wahrnehmung um einige Ebenen über das maximal Erfahrbare hinaus.

Aber auch ohne Heuchelei war es ein schöner Vortrag, dessen Inhalte mir zwar aufgrund meines Arbeitsalltags bereits bekannt waren, die ich allerdings sehr gerne auch mal in dieser Form präsentiert bekommen habe. Das Publikum war zwar eher klein, dafür thematisch sehr interessiert. Wenn man parallel zu einer Keynote sprechen muss, bleiben halt leider nicht mehr so viele Zuhörer übrig. Schade.

Zwei Vorträge weiter (von denen einer etwas ärgerlich war und der andere so unspektakulär, daß ich mich nicht mehr erinnern kann) startete ich auf der Aftershowparty den zum Scheitern verurteilen Versuch, die gereichten Häppchen schneller zu essen, als die gehetzten Cateringmenschen nachlegen konnten. Mein Verdauungstrakt teilte mir hernach mit, daß dies ein dummes Spiel war und so erlebte ich das hintere Ende des letzten Tages an einem Ort, den ein Mann nur alleine aufsucht und dort üblicherweise Dinge tut, die er lieber für sich behält.

Fazit:

Es war insgesamt eine schöne Woche. Ich habe viele Sachen gelernt, viel Spaß gehabt und zu viel gegessen. Natürlich waren unter den Vorträgen auch einige nicht ganz so großartige dabei, aber es wäre auch fad, wenn es nichts zu meckern gäbe. Die positiven Momente haben überwiegt und ich habe viele Dinge mitgenommen.

Wichtige Erkenntnis: ich brauche Visitenkarten. Es gab auf dieser Messe gefühlte 300 iPads und ein T-Shirt zu gewinnen – jedoch nur für Leute, die sich ausweisen konnten. So ein T-Shirt hätte ich gut gebrauchen können.

DOAG 2010 Tag 2: ORA-1555 Man too old

Am zweiten Tag durfte ich die Sicherheitssperre ohne Sporteinlage passieren, was mir in Sachen Wohlfühlfaktor generell doch sehr entgegenkam. Zum Frühstück gab es Brezeln, was eigentlich vollkommen uninteressant ist.

Interessanter hätte der Vortrag über Oracle.net sein können, welcher jedoch leider nicht so berauschend war. Thematisch eigentlich ganz nett, aber irgendwie ging da doch einiges durcheinander. Der Tag bot ein gewisses Steigerungspotential.

Und nutzte es. Weiter ging es nämlich mit Partitionierung von Tabellen und Indexen. Ein Vortrag von der Sorte, bei denen man zwar nicht viele neue Erkenntnisse gewinnt, aber stattdessen vorhandenes Wissen erneuern und gegenprüfen kann (“guck an: was ich bisher immer so gemacht habe, war gar nicht so doof”). Ein, meiner Meinung nach, sehr guter Vortrag, der von einer sehr schön nachvollziehbaren Livedemo unterstützt wurde.

Es gibt übrigens einige Begriffe, die man unbedingt in den Titel seines Vortrages einbauen sollte, wenn man sich einer großen Zuhörerschar sicher sein will. Eine Liste, die neben den Begriffen “Sex”, “’RocknRoll” und “Bier” nun um “Zeitmaschine” erweitert wurde. Leider hatte dies niemand den Organisatoren (oder dem Vortragenden) im Vorfeld mitgeteilt, so daß der Raum für das Publikum viel zu klein war.

Der Vortrag selber war zwar wirklich nett aufgebaut, jedoch leider nicht so wirklich nicht mein Thema. Ich hatte auf Flashback gehofft, geboten wurde Data Warehouse. Kann ja nicht jeden Tag Weihnachten sein…

Meine heutige Pause hatte ich dann zielgerichtet in genau jenes Zeitfenster gelegt, in dem das Frühstück gerade abgebaut wurde, so daß es in dieser Zeit tatsächlich auf dem ganzen Gelände nichts zu essen gab. Dumm.

Ich habe also gelernt, daß die umliegenden Messestände mir keine wirklich interessanten Dinge boten und man manchmal einfach nur ein paar Minuten auf sein Essen warten muss. Faustregel: Wann immer ein Frühstück abgeräumt wird, wartet irgendwo am Horizont bereits ein Mittagessen auf Auftischung.

Danach fand man sich dann im Hauptsaal ein, denn es stand eine weitere Keynote an. Wieder mit viel TamTam angekündigt und wieder zurecht. Prof Hermann Maurer aus Graz referierte über die uns bevorstehende technologische Revolution. Ein ganz feiner Vortrag, der zum Nachdenken anregte, dabei aber über alle Maßen unterhaltsam war. Der Mann kann sich mit einem Laptop und einer Webcam unsichtbar machen, wollte keine Nackbilder von sich zeigen und hat keinen Bock auf fliegende Autos. Womit wir immerhin zwei Dinge gemeinsam haben.

Nach diesem Highlight ging es dann gleich unterhaltsam weiter. Zwar bieten Constraints und Statement Tuning generell eher wenig Entertainementpotential, aber zumindest die Vorstellung des Referenten war sehr witzig (ORA-1555: Man too old, ORA-600:[Lack of beer][thirsty])…

Der Vortrag selbst war ebenfalls interessant, aber für mich dann doch ein wenig zu detailliert. An einigen Stellen konnte ich nicht mehr folgen, aber bis dahin gab es viele neue Dinge zu lernen.

Abgeschlossen wurde der Tag mit einer für meinen Geschmack leider zu sehr aufs Marketing ausgerichteten Veranstaltung über Virtualisierung. Es flogen zwar unheimlich viele Produktnamen und Buzzwords durch den Raum, aber es fehlte an praktischen Beispielen. Ich hätte es zB gerne mal gesehen, wie man einen virtuellen DB-Server von einer Hardware auf die andere zieht, ohne die DB dabei aus dem Betrieb nehmen zu müssen. Von mir aus auch, wie man eine DB aus dem Betrieb nimmt, ohne dabei den virtuellen Server von einer Hardware auf die andere zu ziehen.

Habe ich erwähnt, daß es Brezeln zum Frühstück gab? Gut.

DOAG 2010 Tag 1: Offen, integrated, complete

Der erste Tag bei der DOAG2010 begann für mich mit Eishockey und der Erkenntnis, daß die hiesigen Sicherheitskräfte ihren Job wahrlich ernst nehmen. Es genügt bereits ein kurzes rotes Auflackern der Authentifzierungssoftware nach Scannen einer Eintrittskarte (in diesem Fall meiner Eintrittskarte), um sich binnen weniger Sekunden in einer Welt bestehend aus Bodychecks und Schmerz wiederzufinden. Wir beließen es dann jedoch bei dieser kurzen Einführung und ich wurde freundlich hineingebeten.

Gerade rechtzeitig, denn kurz darauf begann die eigentliche Konferenz mit der Begrüßungsrede des Vorstandsvorsitzenden der DOAG und des Leiters von Oracle Deutschland, aus dessen Rede ich für mich persönlich zugegeben nur einige wenige Kernaussagen herausziehen konnte. Ich hatte jedoch irgendwie das Gefühl, er mochte Oracle generell ganz gerne.

Nach einem durchaus interessanten Vortrag über rman, Data Guard und dem Zusammenwirken dieser beiden, bei dem ich zwar nicht viel neues gelernt, aber vorhandenes Wissen vertiefen und bestätigen konnte, begann dann für mich der ausgeprägte RAC-Teil des Tages.

Zwei Vorträge über dieses Thema direkt hintereinander, deren erster sich mit der Installation von RAC beschäftigte (Oracle in drei Mausklicks und wer ins Handbuch guckt, hat nicht aufgepasst) und mich gut unterhalten hat. Zu Lernen gab es dabei relativ wenig, abgesehen von der Tatsache, daß die Installation von Oracle tatsächlich mit jeder Version einfacher wird, was ich durchaus begrüße.

Ich hoffe ja, Oracle 12 kann man dann von einem Huhn installieren lassen, dem man vorher ein paar Körner auf die Enter-Taste legt. Dann hätte ich mehr Zeit, Vorträgen zu lauschen.

Zum Beispiel über das Node-Management (genauer gesagt node eviction) in einem RAC, denn dies war das folgende Thema. Oder anders ausgedrückt: was muss passieren, damit Oracle sich in den Kopf schießt und wie kann ich als DBA es verhindern. Oder fördern, je nachdem. Ebenfalls nicht schlecht, wenn auch für meinen Geschmack gegen Ende etwas zu sehr ins Detail gehend und zuviele Einzelfälle betrachtend. Da konnte ich dann irgendwann nicht mehr so gut folgen.

Vielleicht war ich aber auch einfach nur zu aufgeregt.

Denn direkt danach betrat, angekündigt von einem ebenso epischen wie dramatischen Intro, Tom Kyte die Bühne und begann seinen Vortrag “What are we still doing wrong?”.

Ich habe den Mann vorher nie live gehört, allerdings im Vorfeld nur Gutes über seinen Stil und Inalt vernommen, wodurch ich doch sehr gespannt war. Und es war in der Tat sehr unterhaltsam, dabei aber sehr professionell und in seinen Aussagen vollkommen zutreffend. Ich habe gelernt, daß Ampeln mit LED-Licht keinen Schnee schmelzen und dicke Ketten mit Vorhängeschloss eine prima Wegfahrsperre ergeben. Und, daß es Banken gibt, die Hackerattacken verhindern, indem sie ihre User auf der Webseite freundlich bitten, es doch einfach zu unterlassen.

Ich finde es ja grundsätzlich sehr angenehm, wenn Leute es schaffen, Inhalte auf unterhaltsame Weise zu vermitteln. Spaß haben und Neues lernen muss sich keinesfalls gegenseitig ausschließen. So einen Vortrag könnte ich mir jeden Tag anhören. Ich müsste mal fragen, ob es unser Budget sprengen würde, Kyte täglich zur Mittagspause einzufliegen.

Aber zurück zu den Fakten. Zum Abschluss gab es nämlich noch einen in der Kürze der Zeit erstaunlich tiefen Einblick in Materalized Views, angefüllt mit Informationen, die mir, hätte ich sie ein paar Wochen früher gehabt, bei einem thematisch passenden Projekt jede Menge Zeit gespart hätten. So konnte ich immerhin bei vielen (auf keinen Fall jedoch allen) der angeschnittenen Themen wissend nicken und mir wahnsinnig schlau dabei vorkommen. Und was ich nicht wusste, wusste ich dann zumindest hinterher.

Mal sehen, wie oft es mir morgen so gehen wird.